Nachdem wir Ende November in Nordthailand festgestellt haben, dass wir nur ein 30 Tage-Touristenvisum haben (ups), wir aber vorhatten bis Anfang Januar in Thailand zu reisen, mussten wir uns schnell ein „Zwischenreiseziel“ überlegen.

Nach ein bisschen Recherche waren wir uns schnell einig: Es wird Vietnam! Da wir uns aber schon am 17. Dezember mit Timo Eltern in Bangkok treffen (das hatten wir bereits in Deutschland gebucht), hatten wir von vornherein nur einen 11Tage-Ausflug vor uns. Los ging es zunächst nach Ho Chi Minh City.

Wenn auf Bali zum guten Ton ein lauter Auspuff gehört, dann ist es in Vietnam definitiv die lauteste Hupe. Was für eine chaotische Stadt bzw. was für ein Verkehr? Voll, hektisch, stickig, heiß, interessant – aber beeindruckend!

Wir waren froh endlich dem Bangkok Trubel entfliehen zu können. Bei Ankunft in HCMC hat es uns dann doch ein wenig verwundert, dass es noch wahnsinniger geht. Aber auch damit konnten wir uns anfreunden und fanden es sogar irgendwann lustig. HCMC ist mit 7-8 Mio Einwohnern und mindestens genauso vielen Mopets die größte Stadt in Vietnam. 4 Tage hatten wir hier und es stand eine menge Sightseeing, gerade vor dem geschichtlichen Hintergrund, an.

Gleich zu Beginn dieses Berichts müssen wir das New Saigon Hostel erwähnen. Ein wirklich tolles Hostel/Hotel mit super ruhigen Doppelzimmern, obwohl es in der chaotischen Backpacker Hochburg Bui Vien liegt. Unser zweites Hostel in Ho Chi Minh war auch eine Eins (mehr dazu in unserer Liste). Den ersten Abend gab es gleich erst mal für uns eine leckere Pho Suppe. Die meisten kennen diese aus Deutschland, wo sie durchaus auch sehr lecker sein kann, aber hier ist sie echt der Kracher. Danke Till an dieser Stelle für den grandiosen Restauranttip. Mit dieser wunderbaren Stärkung haben wir uns auch sofort in die Senkrechte begeben, denn am nächsten Tag standen das War Remnants Museum, das Hauptpostamt, die Kathedrale und das typische Schlendern durch die Stadt an. Details zu den einzelnen Stationen könnt ihr auch hier wie gewohnt unserer Liste weiter unten entnehmen.

Was bei einem Vietnambesuch sicherlich nicht fehlen sollte, ist der Besuch der Cu Chi Tunnels (dachten wir). Wir hatten uns für die halbtägige Tour für 240.000 VND (pro Person) inklusive Eintrittsgebühr entschieden. Recht schnell waren wir uns einig, dass es kein Highlight wird. Natürlich ist es sehr interessant, was die sogenannten Viet Cong damals alles erbaut haben, unter welchen Umständen sie leben mussten und was für grausame Folgen der Einsatz von Agent Orange durch die Amerikaner hatte. Dass man jedoch von 6 Stunden Tour, insgesamt 4,5 Stunden im Bus sitzt und die Cu Chi Tunnel völlig überfüllt von Touristen vorfindet, enttäuschte uns doch ziemlich. Das War Remnants Museum war hier viel informativer und sinnvoller!

Nachdem wir Ende November in Nordthailand festgestellt haben, dass wir nur ein 30 Tage-Touristenvisum haben (ups), wir aber vorhatten bis Anfang Januar in Thailand zu reisen, mussten wir uns schnell ein „Zwischenreiseziel“ überlegen.

Nach ein bisschen Recherche waren wir uns schnell einig: Es wird Vietnam! Da wir uns aber schon am 17. Dezember mit Timo Eltern in Bangkok treffen (das hatten wir bereits in Deutschland gebucht), hatten wir von vornherein nur einen 11Tage-Ausflug vor uns. Los ging es zunächst nach Ho Chi Minh City.

Wenn auf Bali zum guten Ton ein lauter Auspuff gehört, dann ist es in Vietnam definitiv die lauteste Hupe. Was für eine chaotische Stadt bzw. was für ein Verkehr? Voll, hektisch, stickig, heiß, interessant – aber beeindruckend!

Wir waren froh endlich dem Bangkok Trubel entfliehen zu können. Bei Ankunft in HCMC hat es uns dann doch ein wenig verwundert, dass es noch wahnsinniger geht. Aber auch damit konnten wir uns anfreunden und fanden es sogar irgendwann lustig. HCMC ist mit 7-8 Mio Einwohnern und mindestens genauso vielen Mopets die größte Stadt in Vietnam. 4 Tage hatten wir hier und es stand eine menge Sightseeing, gerade vor dem geschichtlichen Hintergrund, an.

Gleich zu Beginn dieses Berichts müssen wir das New Saigon Hostel erwähnen. Ein wirklich tolles Hostel/Hotel mit super ruhigen Doppelzimmern, obwohl es in der chaotischen Backpacker Hochburg Bui Vien liegt. Unser zweites Hostel in Ho Chi Minh war auch eine Eins (mehr dazu in unserer Liste). Den ersten Abend gab es gleich erst mal für uns eine leckere Pho Suppe. Die meisten kennen diese aus Deutschland, wo sie durchaus auch sehr lecker sein können, aber hier ist sie echt der Kracher. Danke Till an dieser Stelle für den grandiosen Restauranttip. Mit dieser wunderbaren Stärkung haben wir uns auch sofort in die Senkrechte begeben, denn am nächsten Tag standen das War Remnants Museum, das Hauptpostamt, die Kathedrale und das typische Schlendern durch die Stadt an. Details zu den einzelnen Stationen könnt ihr wie gewohnt unserer Liste weiter unten entnehmen.

Was bei einem Vietnambesuch sicherlich nicht fehlen sollte, ist der Besuch der Cu Chi Tunnels (dachten wir). Wir hatten uns für die halbtägige Tour für 240.000 VND (pro Person) inklusive Eintrittsgebühr entschieden. Recht schnell waren wir uns einig, dass es kein Highlight wird. Natürlich ist es sehr interessant, was die sogenannten Viet Cong damals alles erbaut haben, unter welchen Umständen sie leben mussten und was für grausame Folgen der Einsatz von Agent Orange durch die Amerikaner hatte. Dass man jedoch von 6 Stunden Tour, insgesamt 4,5 Stunden im Bus sitzt und die Cu Chi Tunnel völlig überfüllt von Touristen vorfindet, enttäuschte uns doch ziemlich. Das War Remnants Museum war hier viel informativer und sinnvoller!

Die vier Tage verflogen wie in Lichtgeschwindigkeit und schon saßen wir im Nachtbus in Richtung Rach Gia. Von hier aus haben wir die Fähre nach Phú Quốc genommen (wir sehnten uns nach ein wenig Ruhe und Strand). Aber ganz so einfach, wie wir es uns vorgestellt haben, war es dann doch nicht! Los ging es mit dem Minivan zur Busstation… waaaaarten…, ab in den Nachtbus (was für eine Legebatterie), Polizeikontrolle, diverse private Stops, endlich Endstation. Denkste, wir sind in Rach Soi, also ab in den Minivan nach Rach Gia, Ankunft 4 Uhr Morgens – die Fähre ging aber erst um 8 Uhr Morgens. Dann eine 2,5 stündige Fahrt mit der Fähre und 20 Minuten Taxi ans andere Ende der Insel zu unserem Hotel – nach einer schlaflosen Nacht und fast 14 Std Bus, warten, warten, warten und der Fähre freuten wir uns auf 5 Tage Strandleben.

Phú Quốc ist die größte Insel Vietnams und liegt im Golf von Thailand. Bietet also eine optimale Voraussetzungen für paradiesische Strände und tolle Natur. Unser erster Eindruck war keinesfalls enttäuschend. Man hat sofort die Entspanntheit der Inselbewohner und das tropische Feeling übermittelt bekommen. Da wir in der Nähe vom Long Beach in Duong Dong hausten, haben wir dementsprechend viel Zeit an dem endlos schönen Strand verbracht und tolle Sonnenuntergänge im Rory’s, einer Beachbar, genossen.

Wenn man mit dem Roller ein wenig über die Insel cruist, bekommt man jedoch schnell ein Bild davon, wie es dort in ca. 5 Jahren aussehen könnte. Eine Großbaustelle folgt der nächsten. Bagger, Kräne, aufgerissene Straßen. Hier werden definitiv Millionen in Hotelanlagen und Shoppingmalls investiert. Da der Flughafen jetzt schon einigermaßen frequentiert ist, sind wir uns ziemlich sicher, dass hier das Phuket von Vietnam entstehen wird.

Obwohl wir uns gesagt haben, dass wir die 5 Tage mal wirklich entspannen und nicht einer Sehenswürdigkeit nach der nächsten hinterher rennen wollen, hat uns die Langeweile ( bzw. Timo hat die Langeweile gepackt) und wir sind in den Süden der Insel gefahren, um den hoch angepriesenen Strand Bai Sao zu besichtigen (die Fahrt hat ca. eine Stunde gedauert, da die Straßenverhältnisse alles andere als optimal waren). Hm, was sollen wir sagen? Vielleicht sind wir wirklich ein bisschen verwöhnt von den letzten Monaten. Aber ein Paradies ist das hier wirklich nicht. Der komplette Strand ist voller Müll und kristallklar, wie überall beschrieben wird, war das Meer nun gar nicht.

Nun gut, genug gemeckert. Nach ein bisschen Sonnenbaden haben wir uns wieder aufgemacht, um erneut den Sonnenuntergang am Long Beach zu genießen. Anschließend haben wir eine schnelle Dusche genossen und sind ab auf den Night Market in Duong Dong. Dieser ist definitiv einen Besuch wert, wenn man Fischliebhaber ist. Da wir uns meistens beim Abendessen am Strand den Bauch mit King Prawns und Red Snapper gefüllt haben, nutzten wir die Chance das kleine Angebot an Desserts wahrzunehmen und schlemmten ein paar kandierte Mandeln und selbstgemachtes Eis.

Der nächste Tag wurde komplett dem Strand gewidmet. Wir sind viel spazieren gegangen, haben uns von einer Strandverkäuferin eine Ananas (30.000 VND) aufschneiden lassen, waren schwimmen und haben Schnee (Sand)-männer gebaut J Genau das richtige, denn am nächsten Tag ging es schon wieder nach Ho Chi Minh City und zwar mit der gleichen Tortur, wie auf dem Hinweg. Angekommen in der Welthauptstadt der Mopets haben wir nur noch in Cafés abgehangen und am Blog gearbeitet, denn jetzt sitzen wir am Flughafen in Bangkok und warten auf Timos Eltern und seine Schwester!

Bis ganz bald…

 

Tipps, Ausflüge, Restaurants und Cafés

Ho Chi Minh

Unterkünfte

New Saigon Hostel: Siehe im Beitragstext

Town House 23 Saigon: Ein ebenfalls super Hotel/Hostel mit sehr modernen und schönen Doppelzimmern. Super Lage, da nicht direkt im Epizentrum des Wahnsinns.

Ausflüge

Das Hauptpostamt: Es stammt noch aus der französischen Kolonialzeit und ist dementsprechend architektonisch eine Augenweide. Außerdem kann man von hier aus immer noch Postkarten versenden.

Notre Dame: Genau gegenüber vom Hauptpostamt findet ihr die Kathedrale. Wunderschön anzusehen. Bei uns war Sie leider geschlossen.

Das War Remnants Museum: Für 15.000 VND Eintritt bekommt man einen sehr guten Überblick zur Geschichte des Vietnamkrieges. Ca. 2 Stunden sollten hierfür eingeplant werden.

Der Wiedervereinigungspalast: Hier wurde das Kriegsende 1975 besiegelt. Auf dem Platz davor findet man eine Statue von Ho Chi Minh persönlich.

Der Ben Thanh Markt: Eine Markthalle im Zentrum der Stadt. Wenn man Lust verspürt bis auf den Tod zu feilschen ist man hier genau richtig. Für uns gibt es schönere und vor allen dingen entspanntere Märkte

Der Bitexco Fiancial Tower: Wer eine coole Aussicht über Saigon genießen will ist hier genau richtig. Der Trick ist nicht auf das Skydeck für 200.000 VND zu fahren! Sondern das Restaurant eine Etage tiefer zu nehmen, wo man dann einen völlig überteuerten Cappuccino bestellt (160.000 VND). So hat man einen Sitzplatz, ein Getränk und immer noch was gespart :-)

Die Bui Vien Straße: Das ist definitiv die Khao San Road von Ho Chi Minh. Hier treffen sich alle Backpacker, da es günstige Unterkünfte und billiges Bier gibt (12.000 VND). Auch wir haben hier 3 Tage genächtigt. Und zwar am westlichen Ende der Straße im New Saigon Hostel – super Doppelzimmer und überhaupt nicht laut.

Der 23/9 Park: Er verläuft entlang der Le Loi. Hier kann man sich entspannt hinsetzen und den Vietnamesen beim Sporttreiben oder Socializen zuschauen. Nimmt einem ein ganz klein wenig die Großstadthektig.

Restaurants

Pho Hai Thien: Anzufinden am östlichen Ende der Bui Vien. Pho Suppen at its best (40.000-65.000 Ding)! Danke für den Tipp Till.

Vittorio: Wer mal Lust auf ordentliches western food hat und dann auch noch auf eine Pizza ist hier genau richtig. Sehr gute Qualität für ca 120.000 VND. Zu finden auf der Bui Vien.

Cafés

El Sol Café: Ein sehr unscheinbares Haus am Ende der Cao Ba Quat (Verlängerung Le Loi) in das man eigentlich nicht hereinlaufen würde. Nachdem man durch eine Gallery im Treppenhaus gelaufen ist findet man dieses kleine süße Café in der 2. Etage! Cappuccino 45.000.

Rain Café: Es befindet sich auf der Pham Ngu Lao gegenüber vom Park. Super entspannter Ort mit gutem Kaffee – Americano 30.000 VND.

L’usine: Ein sehr schönes Café in der Nähe des Stadttheaters, was im Kolonialstil gehalten ist. Wem nach lecker Kuchen und ein bisschen westlicher Küche ist, wird hier fündig. Das Ganze hat natürlich seinen Preis: Iced Latte 80.000 VND.

Von A nach B

Der Weg von Ho Chi Minh nach Phú Quốc: Gebucht haben wir das Ganze über das New Saigon Hostel. Der Anbieter der Busse war Kumho Buslines und der Fähre Superdong. Komischerweise konnten wir das Ticket für die Fähre hin und zurück buchen, für den Bus jedoch nicht. Hier also eine Anleitung, wie ihr am Besten von Rach Gia nach Ho Chi Minh kommt: Angekommen am Hafen in Rach Gia müsst Ihr Euch um einen Transport zur Busstation in Rach Soi kümmern. Am Besten einen der Rollerfahrer fragen, dann schafft Ihr das für 70.000 VND. Hier bekommt Ihr dann die Tickets (Buslinie Kumho) zurück nach HCMC für 140.000 VND. Der Bus fährt jedoch NICHT von dem Bahnhof ab, wo man die Tickets erworben hat, sondern von einer Tankstelle in der Nähe, sodass man wieder von einem Minibus abgeholt wird, der einen zur Tankstelle fährt. Hat man das geschafft, kann man sich eine Weile in der Legebatterie ausruhen. Danach geht es in HCMC wieder in den Kampf, den günstigsten Transport von Busbahnhof in die Stadt zu erzielen. Wir waren es leid und haben uns für ein Taxi entschieden, was uns ungefähr 200.000 VND gekostet hat. Um ehrlich zu sein, sollte man sich von vornherein für das Fliegen entscheiden. Preislih macht es nämlich kaum einen Unterschied und man spart eine menge Zeit und Nerven. Ich wollte dennoch einmal in den Genuss kommen, einen Nachtbus und den „local“ Transport zu nehmen (ok, ein bisschen Flugangst habe ich auch). Für mich war es eine tolle Erfahrung. Timo dagegen musste etwas leiden.

Phú Quốc

Unterkunft

Ngoc Viet Bungalow: Eine sehr schöne neue Anlage mit super freundlichem Staff und sehr großen Zimmern! Sehr empfehlenswert.

Restaurants

Phuong Binh House: Hier besticht die Lage, da man tatsächlich mit den Füßen im Sand isst. Das Essen ist von der Qualität her ok bis gut und liegt preislich in der Mittelklasse. Ein ganzer Red Snapper vom Grill kostet hier 165.000 VND.

Rory’s: Einer der bekanntesten Beachclubs am Long Beach und der perfekte Ort für ein Sunset Bierchen (30.000VND). Hier wird jeden Abend auch ein riesen Lagerfeuer gemacht. Wer mal Lust auf western food hat bekommt hier ziemlich gute Qualität (Beef Burger 130.000 VND).

German B: Ein bisschen Heimat in der Ferne. Gute Qualität zu super fairen Preisen – Tuna Sandwich 50.000 VND.

Night Market: Fisch Fisch Fisch! Essen und genießen (King Prawns 50.000 VND pro Stück).

Cafés

Entlang der Tran Hung Dao findet man unzählige Cafés. Unsere Favoriten:

Peach Coffee: Sehr nett und gemütlich. Hier kann man gut draußen sitzen. Frühstück gibt es hier zu einem unschlagbaren Preis (Bacon, Rührei, Toast, Avocado 35.000 VND).

Alanis Coffee Deli: Mit Abstand der beste Kaffee auf der Insel. Hat aber auch seinen Preis: Long Black mit Milch 50.000 VND.

La Café Deli: Eine weitere Möglichkeit den Tag mit einem günstigen und Frühstück zu starten. Banana Pancake 50.000 VND.