Nach einem early bird in Legian, haben wir uns schnurstracks auf die Mopete nach Ubud geschwungen, um dem lästigen Verkehr ein wenig aus dem Weg zu gehen. Das hat auch super geklappt und um 08:30 saßen wir beim Frühstück im Café namens Kafe (eine Auflistung aller Lokalitäten, ob Restaurant oder Café, inkl. unserer Erfahrung findet Ihr unten). Danach ging es ab in unserer Hotel The Sowan Ubud. Es liegt ca. 10 Minuten mit dem Roller außerhalb des Stadtkerns und hat somit eine perfekte Lage. Um es kurz und knapp zu formulieren: Es ist das beste Hotel in dem wir jemals genächtigt haben. Klar gibt es schönere, teurere, luxuriösere und größere, aber was das Preisleistungsverhältnis angeht, ist es unschlagbar. Wir haben ein wunderbares Zimmer in der 1. Etage mit eigener Terrasse und Blick auf die Reisfelder (siehe Fotos). Das Frühstück, was übrigens im Preis von 450.000 IDR (28 Euro!!!) pro Nacht inkludiert ist, überstieg alles, was wir uns hätten wünschen können. Kaffee aus der Frenchpress, diverse Teesorten, frischgepresster Saft, eine Obstschale und ein Eigericht. Jeden Tag wechselndes Angebot, damit keine Langeweile im Mund entsteht :-). Achso, selbstverständlich auf das Zimmer serviert.
Am Ersten Tag gab es, so wie jeden weiteren, immer ein bisschen Sightseeing für uns, sowohl in der Stadt als auch in der Umgebung und natürlich haben wir zwischendrin die angenehme „Healthy-Food-Atmosphäre“ genossen. Btw: Man muss sagen, dass die Einwohner von Ubud (egal ob balinesischer Herkunft oder Expat) die Müllprobleme Balis erkannt haben und sehr stark versuchen diese zu bekämpfen. Um ein paar Beispiele zu nennen:
• nicht alle Restaurants geben Plastik-Strohhalme aus,
• viele Cafés bieten einen Refill deiner Wasserflasche an, damit man sich nicht wieder eine neue Plastikflasche im Supermarkt kauft,
• der Müll wird getrennt
• etc etc
Zurück zum healthy organic food. Es ist wirklich der Wahsninn für wie wenig Geld man hier gute Nahrungsmittel bekommt. Kokusnusswasser mit Ingwer und Minze, Smoothies in allen Variationen, Low Carb- und Local Food, vegetarische Gerichte und nicht zu vergessen, auch Veganes!
So fielen uns die langen Spaziergänge durch die wunderschönen Reisfelder oder die Stundenlangen Touren von einem zum nächsten Tempel immer super leicht, weil wir ja wussten, danach gibt es eine kleine delikate Stärkung.
Ich glaube, den besten Tipp für Ubud, den man jedem Besucher mitgeben kann ist: Steht früh auf, egal welche Sehenswürdigkeit Ihr Euch anguckt. Ab Mittags wird die kleine Stadt förmlich von brechend vollen Touribussen überflutet.

Unser Fazit: Ubud ist wirklich sehr schön. Hier kann man Fünfe gerade sein lassen, schlendern, speisen, genießen und entspannen. Der frühe Vogel fängt den Wurm ist hier das Motto. Wir kommen wieder! Ganz bestimmt!

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Unsere Ausflüge

Tegenungan Waterfall – Hier haben wir einen schönen Nachmittag mit Britta, Leif und Dhau verbracht – Die Welt ist so klein!

 

Tegalalang Rice Terrace – Wunderschön sind sie, ohne Frage – der Tourismus hinterläst hier jedoch seine Spuren.

 

Campuhan Ridge Walk – Unserer Meinung nach völlig überbewertet. Viel empfehlenswerter ist der nicht so bekannte Rice Walk in der Jalan Kajeng

 

Saraswati Tempel – Sehr schöner Tempel, der von einem Teich voller Lotusblüten umgeben ist. Er befindet sich mitten in der Stadt und ist daher sehr beliebt. Den Starbucks nebenan einfach wegdenken

Gunung Lebah Tempel – Liegt unterhalb einer Brücke auf dem Weg zum Campuhan Ridge Walk. Sehenswert, da überhaupt nicht überfüllt

Ubud Market – Naja, fast ein Muss wenn man hier ist. Für uns nichts anderes als die Poppies in Kuta. Vielleicht nicht ganz so stressig

 

Monkey Forrest – Wir sind nicht hinein, standen aber davor. Timo war vor 7 Jahren schon mal im Monkey Forrest und war nicht so begeistert. Der riesige Parkplatz davor lässt erahnen, wie viele Menschen zwischen den Affen balancieren.

Sang Spa 2 – Wellness at it’s best. Für 150.000 IDR pro person haben wir uns 1 Stunde durchkneten lassen. Reservierung erforderlich.

 

Lokalitäten

Biah Biah – Ein Warung, der Indonesische Tapas und klassische Gerichte anbietet. Sehr sehr sauber und unglaublich günstig für das was man bekommt. Nasi Campur hat bspw 24.000 IDR gekostet und die kleinen Tapas 7.000 IDR. Wir sind hier des Öfteren Aufgeschlagen, weil es einfach gut war. Es ist aber auch dementsprechend voll. Bringt also Wartezeit mit, vor allen Dingen in der Jalan Gootama. Ausweichmöglichkeit ist das biah biah in der Jalan Raya Pengosekan

Melting Wok – Wow! Indonesisches Essen mit französischen Einflüssen. Die aus Frankreich stammende Besitzerin begrüßt persönlich jeden Gast und ist offensichtlich eine Verfechterin von gutem Service. Unser Essen kam sogar gleichzeit!!! Definitiv Reservieren. Gerichte liegen zwischen 40.000-60.000 IDR, also absolut empfehlenswert.

Fair Warung Balé – Ein Restaurant, dass von der fair future foundation, welche sich u.a. um die medizinische Behandlung der ärmeren Bevölkerung kümmert. Hier werden 100% des Gewinns in medizinisch-soziale Projekte gesteckt. Als wir davon gehört haben, mussten wir es definitiv ausprobieren. Mittags haben wir gerade noch so eine Reservierung für 20h bekommen. Gegessen haben wir Mahi Mahi und Rotes Curry. Ein wirklicher Gaumenschmaus und überhaupt nicht teuer. 40.000-60.000 IDR muss man für einen Wohltätigen Zweck berappen und bekommen dafür auch noch gutes Essen in einer passablen Portion. Jeder der in Ubud ist, sollte zumindest bei einem der vielen Restaurantbesuche das Charity Herz auspacken und den Fair Warung Balé besuchen.

Kafe – Schön gestaltetes Café mit einer guten Auswahl an Backwaren und natürlich Kaffeespezialitäten. Wir hatten Rührei, ein Croissant mit Marmelade, einen Ingwer Tee und eine Frenchpress – zusammen 90.000IDR

Kismet – Eine sehr schöne Lokalität über einer Boutiqe. Man sitzt in der 1. Etage, wird sehr nett empfangen und genießt einfach das Interieur und den Ausblick. Wir hatten einen Orange-Blackberry-Minz-Juice, Ingwertee und gratis Gurkenwasser – zusammen ca. 60.000 IDR

Bali Budha – Hier hat es uns nicht so gut gefallen, obwohl der Espresso, die zwei Brownies und der Ingwertee sehr erschwinglich waren – zusammen 60.000 IDR. Irgendwie war der Stuff nicht so gut gelaunt und in die Einrichtung wurde nicht so viel Liebe gesteckt, wie in die anderen Locations.

Freaky Coffee -Sah von Außen immer so unfassbar gemütlich aus. Ist es auch, aber eben nur draußen. Innen ist es eher veraltet und nicht so liebevoll gepflegt. Nichtsdestotrotz haben wir hier günstig unseren Mangoshake (20.000 IDR) genossen.