Wo sollten wir unsere Nordthailandtour sonst starten als in crazy Bangkok? Getroffen haben wir uns dort mit unseren Freunden Chris & Maddy aus Melbourne, mit denen wir zusammen die Tour geplant haben. Was für eine verrückte Stadt! Timo war schon mehrmals in Bangkok, oft als Stopover, bevor es nach Bali ging. Ich hingegen bin ein absoluter Bangkok-Frischling und wusste nicht, was mich erwartet. Unser Hotel lag im Viertel Sukhumvit. Ich wollte mich erst mal gaaanz vorsichtig an die Khao San Road herantasten. Im nachhinein waren wir uns jedoch alle einig, dass das Hotel viel zu weitab vom Schuss lag. So mussten wir oft die öffentlichen Verkehrsmittel (nicht nur Tuk Tuks) nutzen, um ins Zentrum des Geschehens zu gelangen. Was trotz allem okay war, denn so haben wir erst richtig sehen können, wie groß diese Stadt eigentlich ist. Nach unserem (meinem) ersten Pad Thai, schlenderten wir etwas durch die Stadt bis hin zum Nana Plaza & zur Soi Cowboy (der Name allein lässt vielleicht schon alles verraten). Für alle, die es nicht kennen, hier trifft Sextourismus auf (teils) dicke westliche Männer. Die ersten Bier mussten her! Wir gesellten uns dazwischen und beobachteten das Treiben. Anschließend ging es mit dem Tuk Tuk in Richtung Khao San Road. Diese Fahrt war sooo lustig. Ich liebe Tuk Tuk fahren! Kaum angekommen an der Khao San Road, gab es unser zweites Pad Thai (echt lecker) und ein paar weitere Bier folgten. Generell ist das ganze Straßenessen in und um die Khao San Road der absolute Hammer. Wir haben alles probiert, was einigermaßen appetitlich aussah. Geröstete Insekten habe ich mich noch nicht getraut, aber wir sind bald wieder in Bangkok. Dann ganz sicher. Die Khao San Road ist verrückt und lustig zugleich. Einen Besuch sollte jeder wagen!

Dem größten liegenden Buddha der Welt, der im Wat Pho Tempel liegt, mussten wir uns natürlich auch einen Besuch abstatten. Man muss so ziemlich überall seine Schuhe ausziehen, wenn man ein heiliges Gebäude betritt. Es sei also darauf hingewiesen, dass es auch dort ein bisschen nach Käsefuß roch ☺. Dort wurden wir u.a. aufgeklärt, wie respektlos es doch eigentlich ist, eine Buddha Statue als Dekorationsmittel zu nutzen. Sie sollte nicht dazu dienen, das Auge zu erfreuen. Vielmehr ist die Absicht, den Betrachter zu erinnern, zu belehren oder vielleicht sogar zu erleuchten. Bei gerade mal 100 Baht Eintritt reißt der Besuch kein großes Loch in die Reisekasse und sollte bei jedem Bangkok Besucher auf der To Do Liste stehen. Anschließend sind wir mit einem der coolen Flussboote, welche direkt hinter dem Wat Pho Tempel anlegen, einige Stationen zum Peer der Khao San Road gefahren, um ein weiteres Mal das unschlagbare Straßenessen zu genießen. Alt wurden wir diese Nacht jedoch nicht, da wir am nächsten Tag nach Chiang Rai geflogen sind.

Mein Fazit zu Bangkok: Eine verrückte Stadt mit einem gewissen Charme, den man nicht wirklich beschreiben kann. Man muss diese Stadt einfach mal erlebt haben.